Foto: Sophie & Karl Mayerhofer, Karl Tattyrek, Silvia Schweighofer, Andrea Maranitsch, Manfred Schweighofer

 

In der Region kennt man Karl „Tscharli” Tattyrek, den Vertreter der Wiener MundARTdichtung und des Wienerliedes, bereits von seinem Auftritt beim Sommerfest der Kunst des kulturkreiskirchstetten in Hinterholz.

Nun lud er nach Wien auf die Schmelz zu seinen Programm „Schmählausch”, ein Wort, das aus dem Wiener Mutterwitz „Schmäh” und dem Lieblingskaffee der Wiener „Melausch” – Melange besteht. Die traditionelle „Gaude voll Weana Schmäh” konnten sich die Freunde des kkk nicht entgehen lassen, und so unterhielten sich köstlich kkk-„Präserl” Karl J. Mayerhofer mit Gattin Regina und Tochter Sophie, Silvia & Manfred Schweighofer, Andrea Maranitsch – sie präsentiert im Mai die „Einblicke in die Anderswelt“ in der Galerie M in Hinterholz –, Monika & Peter Tostmann, die Edelbachers und alle anderen, etwa 300 Gäste, die im ausverkauften Schutzhaus „Zur Zukunft” viel zu lachen hatten.

Karl Tattyrek, „der letzte Kaisermühlner Heimatdichter“ und bekennender Wiener Schmähtandler, bot Eigen- und Aberwitziges und hatte eine Fülle von Stargästen aufgeboten. Herbert Schöndorfer, das Wiener Original auf der „Quetschn“, der das Publikum beim Mitsingen der Wienerlieder unterstützte, Barbara Konrad, die „Stradivari unter den Geigerinnen“, den „Neuen Leopoldi” Clemens Schaller, Geheimtipp Dorothea Jaburek, der „Spatz aus Wien“ mit der großartigen Jazzstimme.

Martin Hlavacek mit seiner Akkordeon-Band rührte das Publikum mit einem „Udo Jürgens-Medley“, und als „Tupfn auf’n i“ rundete noch das Birgit Denk-Trio diese fulminante Remasuri ab.
[Remasuri
[rema'su:ri]: Trubel, ausgelassenes Vergnügen]

Beim „Gmischten Satz” und typischer Wiener Küche – die beigestellten Texthefte halfen beim Mitsingen – wurde erst gegen Mitternacht der Schmäh begraben.